Lesung: Körper kaufen - Warum wir über Prostitution sprechen

Lesung: Körper kaufen - Warum wir über Prostitution sprechen
Lesung: Körper kaufen - Warum wir über Prostitution sprechen
Warum wir über Prostitution sprechen müssen. Mit der Buchautorin Olivia Frei und unter Mitwirkung des Vereins NorM182

Prostitution polarisiert. Die Debatten darüber sind emotional, politisch und feministisch umkämpft. In der Lesung aus ihrem Buch «Körper kaufen. Warum wir über Prostitution sprechen müssen – ein Aufruf zur Solidarität» setzt sich Olivia Frei mit den gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen hinter der Prostitution auseinander. Im Zentrum stehen Fragen nach Selbstbestimmung, Macht und Ungleichheit sowie danach, wie Patriarchat, Klasse und Kapital individuelle Entscheidungen prägen.

Olivia Frei liest ausgewählte Passagen aus ihrem Buch und ordnet zentrale Gedanken daraus ein. Dabei geht es um die Spannungsfelder zwischen individueller Wahlfreiheit und strukturellen Abhängigkeiten, um feministische Perspektiven auf Prostitution sowie um die Frage, wie Solidarität mit prostituierten Menschen und Kritik am bestehenden System zusammengedacht werden können.

Olivia Frei ist Geschäftsführerin der Frauenzentrale Zürich und beschäftigt sich seit Jahren mit Prostitutionspolitik und deren gesellschaftlichen, historischen und ökonomischen Dimensionen. Mit «Körper kaufen» legt sie eine feministische Analyse des Themas vor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch den Verein Norm182 durch den Abend geführt. Nach der Veranstaltung lädt der Verein NorM182 zu einem kleinen Umtrunk und die Gelegenheit für einen Austausch ein.

  • Durchführungszeit/en
  • Keine Durchführung

Adresse

Raum für Literatur
St.Leonhard-Strasse 40
9000 St.Gallen
Schweiz

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Datum
Montag 30. November 2026