Ursula Krechel
Die Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel ist eine „chronische Spurwechslerin“: Sie schreibt Lyrik, Romane, Essays - und manchmal auch Theaterstücke. Charakteristisch für ihre Texte sind ihr historisches Interesse sowie eine präzise, journalistische Recherche. In ihrem Werk setzt sie sich intensiv mit Themen wie Exil, politischer Gewalt, sozialen Umbrüchen, Macht, Widerstand und der gesellschaftlichen Rolle von Frauen auseinander.
Zuletzt erschienen ihr Essay „Vom Herzasthma des Exils“ und „Sehr geehrte Frau Ministerin“, ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die staunen lässt, erzählt Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt.
Im Rahmen der Gemeinschaftsreihe LooT spricht sie über ein Leben an der Schnittstelle zwischen Literatur und Inszenierungen. Textproben gelesen von Diana Dengler.
Eine Kooperation von Literaturhaus St. Gallen mit dem Theater St. Gallen.
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