Im Dauerlauf – warum ich verlernt habe, innezuhalten
Permanente Erreichbarkeit, ständiges Funktionieren und ein Hetzen von Verpflichtung zu Verpflichtung. Aber warum?
Ist es die schleichende Angst, irgendetwas Wichtiges zu verpassen? Oder der eigene Anspruch, allen Erwartungen standzuhalten? Die Fähigkeit innezuhalten und durchzuatmen geht im Dauerfeuer der Reize verloren. Echte Musse, Nichtstun fühlt sich wie Zeitverschwendung an.
Zeit für einen Perspektivenwechsel. Die Teilnehmenden nehmen sich die Zeit, Hintergründe zu beleuchten und den eigenen Umgang mit Leistung und Ruhe zu hinterfragen.
Wo im Alltag ist der stärkste Druck spürbar, sofort zu reagieren?
Welcher ungeschriebene Satz treibt an: «Es muss durchgehalten werden», «Niemand darf enttäuscht werden» oder «Etwas wird verpasst»?
Wann hat sich eine Pause nach echter Erholung angefühlt und wann nach verschwendeter Zeit?
Was könnte passieren, wenn für einen Tag eine Auszeit genommen und die Erreichbarkeit pausiert wird?
Welches Signal des Körpers oder Geistes wird ignoriert, um weiterzufunktionieren?
Ein Austausch auf Augenhöhe über persönliche Schutzmauern, eigene Muster und das ständige Getriebensein.
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