Flüchtlingslager in der Ostschweiz während des Zweiten Weltk
In den 1930er und 1940er Jahren war die Schweiz auch von der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit betroffen. Eine Möglichkeit dieser entgegenzutreten, wurde in der Schaffung von grossen Projekten wie der Melioration der Rheinebene gesehen. Matthias Kreis gibt einen Einblick in die Geschichte der Melioration der Rheinebene und zeigt deren Bedeutung für die Region auf.
Der anschliessende Vortrag von Catrina Langenegger wirft einen Blick auf die Unterbringung, Versorgung und Beschäftigung von Geflüchteten in der Region.
Während des Zweiten Weltkrieges nahm die Schweiz circa 300‘000 Menschen auf. Darunter waren sowohl Militärangehörige als auch Zivilist:innen. Für ihre Versorgung, Unterbringung und Beschäftigung waren verschiedene Institutionen verantwortlich.
In der Folge wurden verschiedene Systeme der Flüchtlingsbetreuung - insbesondere in Lagern und Heimen - aufgebaut und weiterentwickelt. Auch in der Ostschweiz gehörten Flüchtlingslager zur Erfahrung während des Zweiten Weltkriegs. Der Vortrag liefert einen Überblick über die verschiedenen Institutionen und unterschiedlichen Lagersysteme.
Der geografische Fokus liegt dabei auf der Ostschweiz. Ergänzt wird der Überblick durch den Blick auf einzelne ausgewählte Lager und Heime für Geflüchtete.
Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Werkhof der Melioration der Rheinebene zu einem kleinen Apéro ein.
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