Erfreuliche Universität
Wie weit reicht der Einfluss Chinas über die eigenen Landesgrenzen hinaus? Auch in der Schweiz gibt es Hinweise darauf, dass Tibeter*innen und Uigur*innen unter Druck gesetzt, überwacht und zur Bespitzelung ihrer eigenen Gemeinschaften gedrängt werden. Politisch aktive Personen sollen beobachtet, fotografiert und gefilmt werden, zudem gibt es Hinweise auf Cyberangriffe und Überwachung. Das Thema stellt sich auch in der Ostschweiz: Seit Jahrzehnten leben hier tibetische Gemeinschaften, viele von ihnen längst in zweiter oder dritter Generation. Was bedeutet transnationale Repression für sie und für eine offene Gesellschaft? Wie funktioniert die Einflussnahme und wie kann sie in einem demokratischen Rechtsstaat verhindert werden? Darüber sprechen bei der Erfreulichen Universität der uigurische Journalist Habibulla Izchi, Thomas Knellwolf, Reporter beim Tages-Anzeiger, Ralph Weber, Professor für European Global Studies an der Universität Basel und Uma Lobsang, Präsidentin Verein Tibeter Jugend in Europa.
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Dienstag 27. Oktober 2026