Ausstellungseröffnung «Octogone» – Chalisée Naamani
Durch Überlagerung und Collage von Stoffen, Bildern und Texten schafft Chalisée Naamani Objekte, die an Kleidungsstücke erinnern oder auf die Geschichte der Textilkunst verweisen. Ihre Referenzen reichen von politischen Protestbewegungen, über persische und christliche Ikonografien bis hin zu Bildern aus der Popkultur oder privaten Familienarchiven. Über die Verbindung dieser disparaten Quellen im textilen Medium thematisiert Naamani zum Einen die Zirkulation von Bildern und Symbolen in einer globalisierten Welt - durch Migration, soziale Medien und die Mechanismen der Modeindustrie. Zum Anderen wird Mode als politisches Feld verständlich, in dem Körper, Macht und kulturelle Bedeutung aufeinandertreffen, codiert und immer wieder aufs Neue verhandelt werden.
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